Sich Gutes zu tun und zur Ruhe zu kommen ist sehr wichtig. Wenn du dir Zeit nimmst, deinen Geist aufzufüllen, gelingt es dir, anderen aus diesem Überfluss heraus zu dienen. Aus einem leeren Gefäss kannst du nichts weitergeben.

Eleanor Brown

 

Hast du manchmal auch das Gefühl, zu viel um die Ohren zu haben? Kann gut sein, dass du derzeit ein paar Aufgaben gleichzeitig zu bewältigen hast, wie zum Beispiel:

  • Termine für Arbeitsprojekte einhalten
  • Besorgungen machen
  • Rechnungen bezahlen
  • E-Mails checken
  • An Veranstaltungen teilnehmen
  • Freunde treffen
  • Date Nights mit Ehemann/Partner planen
  • Wohnung putzen
  • Ehrenamtliche Aufgaben erfüllen
  • Administratives für die Schule
  • Sport machen
  • Kinder zum freiwilligen Sport- oder Musikunterricht fahren
  • Wäsche waschen, die schon zu lange darauf wartet, gewaschen zu werden

Ja, du machst viel! Es ist also ok, mal tief durchzuatmen! Du schaffst das. Du bist zu Grossartigem fähig und stärker als du denkst. Du verdienst es, geliebt zu werden; um genau zu sein, du verdienst es auch, dich selbst zu lieben und dir Gutes zu tun.

Die alte Redensart ist wahr: Das Leben ist ein Marathon, nicht ein Rennen. Um ein Burn-Out zu verhindern und die Freude am Leben nicht zu verlieren, ist es wichtig zu entdecken, was dir auf deinem Weg Kraft gibt und was dir guttut. Während du deine Träume verfolgst und Beziehungen zu deinen Nächsten pflegst, ist es wichtig, Dinge, die dir Kraft geben, zu priorisieren. Genau dasselbe gilt, wenn dich das Leben scheinbar überwältigt.

 

Hier sind einige Dinge, die dir bei der Priorisierung der dringend benötigten „Selbst-Pflege“ helfen können:

Plane Ruhezeiten und halte sie ein

Genauso wie du planst, dich mit Freunden zu treffen oder Sport zu machen, plane auch Zeiten für dich ein. Gib jedem Tag ein Zeitfenster für eine deiner Lieblingsbeschäftigungen. Dieses kurze, tägliche Zeitfenster könnte zum Beispiel sein, jeden Morgen 15 Minuten früher aufzustehen, um Tagebuch zu schreiben. Oder vielleicht möchtest du deinen Lieblings-Podcast hören oder ein spannendes Buch lesen auf dem Weg von der Arbeit nach Hause.

Du solltest auch einen Tag pro Woche einplanen, an dem du nichts mit der Arbeit zu tun hast und keine Besorgungen erledigen musst. Werde kreativ bei der Planung eines Tages, der dir Ruhe und Vergnügen geben soll. Gib dein Bestes, damit dieser Tag eine „No-Work-Zone“ bleibt, frei von E-Mails checken, Sitzungen planen oder Besorgungen machen.

Entdecke, was dich erfrischt, und nicht nur, was dich beruhigt

Vielleicht ist alles, was du nach einem langen Arbeitstag tun möchtest, einfach nur aufs Sofa plumpsen und deine Lieblingsserie schauen. Dies kann ein guter Zeitvertrieb sein, aber wenn du einen Zeitraum zur Verfügung hast, um in deine Seele und deinen Körper zu investieren, dann frage dich: „Was erfrischt mich wirklich?“ Vielleicht ist es Zeit mit guten Freunden oder ein ruhiger Moment mit einer Tasse Tee und einem guten Buch. Vielleicht erfüllt dich eine lange Wanderung, oder aber das Entdecken eines neuen Kaffees. Oder du liebst das Tagebuchschreiben oder du hast Freude daran, deine Wohnung neu einzurichten. Probiere mal etwas Neues aus, oder erwecke ein altes Hobby, für welches du in der Vergangenheit keine Zeit hattest.

Sei nett zu dir selbst

Während du die Zeit geniesst, die dich erfüllt, schütze deine Gedanken davor, dir um die nicht erledigten To Dos Sorgen zu machen. Verurteile dich nicht für Dinge, die du hättest besser machen sollen. Lasse diese Zeit stattdessen eine Gelegenheit sein, den Moment zu geniessen und in dich selbst zu investieren. Tausche Selbstverurteilung mit Dankbarkeit aus. Feiere die guten Dinge, die du in den vergangenen Tagen und Wochen erlebt hast.

Herausforderung

Was erfüllt und erfrischt deine Seele und deinen Körper? Wie kannst du in deinem Kalender im nächsten Monat Raum schaffen, um zu dir selbst zu schauen? Schreibe dir auf, wofür du mehr Zeit einplanen möchtest und streiche es ab, sobald du es erledigt hast (was sich ja soo gut anfühlt, nicht wahr?!).