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Wenn du dich selbst so behandelst, dass es dir hilft, in die richtige Richtung zu gehen, ist das ein gute Ziel. Du hast diesen Aufwand verdient!

DEBORAH DAY

 

Die Gesellschaft zeichnet uns eine sehr einseitige Sicht von Schönheit auf. Die Erwartung, dass Frauen ein bestimmtes Level an Attraktivität erreichen sollen, hat manche Frauen in einen gefährlichen Sog gebracht, in welchem sie ihre eigenen Körper ausbeuten durch strikte Diäten, Pillen zur Gewichtsreduktion, extremen Fitnessroutinen, unnatürliche Essgewohnheiten bis hin zu schambehaftetem Körpergefühl oder Schönheitsoperationen.

Gleichzeitig leben wir in einer Kultur, die uns glauben macht, dass eine moderne Frau alles unter einen Hut bringen muss. Neben der Karriere muss sie noch für die Familie leben, wunderbare Freundschaften pflegen, emotional ausgeglichen sein und viel Verantwortung tragen. Das alles sorgt dafür, dass wir uns erschöpft fühlen.

Doch wie können wir diesen Kreis durchbrechen und uns selbst liebevoll behandeln?

Eine einfache Regel lautet: Schritt für Schritt. Anstatt dass wir uns vornehmen, alle unsere Ess-, Trink,- Schlaf- und Sportgewohnheiten auf einen Schlag zu verändern (nur schon der Gedanke daran ist extrem anstrengend), nehmen wir uns nur eine einfache Sache vor, die wir mit Gott zusammen angehen möchten. Wenn daraus eine gute Gewohnheit geworden ist, nehmen wir das nächste Thema in Angriff.

Unser Körper ist wahrlich ein Meisterwerk Gottes. Wir schaffen es möglicherweise nie auf das Cover einer Frauenzeitschrift, und das ist auch ok so. Uns und unseren Körper liebevoll zu behandeln heisst nicht, dass wir am Schluss in eine bestimmte Jeansgrösse passen oder den berühmten Waschbrettbauch haben. Es geht vielmehr darum, unseren Körper als ein wunderbares Geschenk anzusehen und uns zu entscheiden, in dieses Geschenk zu investieren und es zu wertschätzen.

 

Hier sind ein paar einfache Tipps, wie du deinem Körper was Gutes tun kannst:

Trink H2O! Unser Körper braucht viel Wasser. Auch wenn wir unterschiedlich geschaffen sind, brauchen wir Frauen mindestens 1.5 Liter Wasser pro Tag. Versuche, bei deinen Flüssigkeitszufuhren mehr und mehr auf Süssgetränke zu verzichten und ersetze sie mit purem, gesundem Wasser.

Iss Grünzeug! Lasst es uns im Chor sagen: „Wir lieben Gemüse!“ Gemüse tut unserem Körper gut. Versuche, jeweils einen Drittel deines Tellers mit Gemüse zu füllen. Denke daran, dass Gemüse auch als Rohkost sehr bekömmlich und gesund ist.

Nicht immer Convenience Food! Ja, klar, Aufbackpizza ist schnell gemacht, und eine Tüte Chips ebenso schnell leer. All diese industriell hergestellten Lebensmittel tun unserem Körper aber auf die Dauer nicht gut. Ausnahmen sind völlig okay, aber lass es bei den Ausnahmen bleiben.

Essen ist Freude. Freude dich an all den verschiedenen Nahrungsmitteln, die du ausprobieren darfst. Geniesse die Mahlzeiten bewusst und ohne Hektik.

Identifiziere deine emotionalen Essgewohnheiten. Gibt es Momente, in denen du aus Frust isst, um dich selbst zu belohnen oder wenn du Stress hast? Oder isst du aus ähnlichen Gründen gar nicht mehr? Wenn du merkst, dass ein ungesundes Essverhalten deinen momentanen Seelenzustand spiegelt, halte kurz inne. Bete, mach eine Pause, sei nett zu dir.

Bewege dich täglich mindestens 30 Minuten. Finde eine Routine, die dir Freude bereitet. Baue Bewegung in deinen Alltag ein. Nimm die Treppe statt den Lift. Bewege dich an der frischen Luft und baue deine Fitness aus.

Du brauchst deinen Schönheitsschlaf. Genügend Schlaf ist wichtig für unseren Körper (ja, gerade für Mütter mit Kleinkindern ist er nicht immer selbstverständlich). Wenn du ungestört schlafen kannst, mach davon Gebrauch und hol dir deinen 6-8 Stunden Schlaf.

Herausforderung

Was könnte ein erster Schritt sein, um dich selbst liebevoll zu behandeln und deinen Körper zu ehren?