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Excellence – Qualität ist unser Stempel. Gott gibt sein Bestes für uns, deshalb geben auch wir unser Bestes. Wir ehren Gott, unsere Nächsten und Vorgesetzten durch unsere Entscheidung zur Exzellenz, sei es in der Kirche, Zuhause oder am Arbeitsplatz.

So lautet einer der sechs Werte der HOPE & LIFE CHURCH. Wie setzen Mütter diesen Wert in ihren Familien um? Hier kommen Mütter zu Wort, die sich darüber ausgetauscht haben. Passend zu diesem Talk findest du auch einen Beitrag mit einem Input zum Thema.

«Ich öffne mich für den Frieden Gottes in meinem Herzen»: Der Alltag mit Kindern ist ja immer wieder turbulent, hektisch und nicht vorhersehbar. Wie kannst du gelassen bleiben, Ruhe bewahren und den Frieden Gottes in deinem Herzen suchen?

 

Fabienne: In Momenten, in denen es hektisch wird und die Kinder streiten, beginne ich innerlich zu beten, bevor ich überhaupt reagiere. Das habe ich mir zur Gewohnheit gemacht und es hilft mir sehr. In letzter Zeit habe ich auch in Situationen, in denen es Streit gab, die Stimmung nicht mehr gut war und alles sehr wild war, die Kinder zu mir genommen und vorgeschlagen, zusammen zu beten. Das hat wirklich viel bewegt. Es ist ein Schlüssel, um Gott einzuladen und ihn wieder bewusst in unseren Familienalltag mitzunehmen. Wenn ich die Kinder miteinbeziehen kann, gibt es einen Moment der Stille, wir können das Geschehene zusammen anschauen und oft merke ich auch, wie die starken Emotionen geglättet werden.

Es ist für mich ein Schlüssel, Gott im Gebet einzuladen und ihn wieder bewusst in unseren Familienalltag mitzunehmen.

Fabienne

Nadine: Ich danke Gott jeweils morgens laut oder in Gedanken für meine Kinder, meinen Mann, für das, was wir schon haben und den neuen Tag und die Chancen, welche er mit sich bringt. Dadurch merke ich, wie ich von Dankbarkeit erfüllt werde und ein göttlicher Frieden in mein Herz einzieht. Zwischen dem ersten und dem zweiten Kind durchlebte ich vier Fehlgeburten. Dadurch ist mir das Geschenk der Mutterschaft neu bewusst geworden. Ein dankbares Herz hilft mir im Alltag, das was ich habe nicht als selbstverständlich zu nehmen und es jeden Tag aufs Neue zu schätzen.

Michaela: Ich brauche jeden Tag eine Riesenportion Frieden für das fröhliche Chaos, für das Unperfekte, für die Unordnung oder den Streit. Da nehme ich gerne die Idee von Fabienne, zu beten und Gott einzuladen in die Situation, als wertvollen Tipp auf, gerade auch, dass ich manchmal auch die Kinder einbeziehen darf wenn ich bete. Wo ich den Frieden Gottes stark erlebe ist beim Thema Schulweg. Mir machte es anfangs grosse Sorgen, dass mein Sohn den Kindergartenweg alleine bewältigt und ich wartete jeweils voller Angst, bis er daheim war. Seit ich bewusst für ihn bete, erlebe ich immer wieder, wie ich ruhig sein kann, sogar dann, wenn er sich mal verspätet.

Ruth: Ich bin eigentlich nicht sehr geduldig, da gehe ich dann manchmal einfach aus der Situation heraus in einen anderen Raum, statt dass ich unseren Sohn ausschimpfe. Ich sage ihm dann jeweils: «Ich gehe kurz raus», fahre runter und bete kurz zu Gott. Ich erlebe auch, wie es mir sehr guttut, auch mal etwas für mich zu machen und ich dadurch auch wieder zu mehr Frieden finde. Einmal die Woche gehe ich beispielsweise mit einer Freundin Joggen, oder ich spiele Klavier, das gibt mir Ausgleich.

«Gott sagt zu dir: Ich habe dein Leben in meiner Hand. Ich habe die Lösung für jedes Problem, und ich bin die Ergänzung für jegliche Lücken in deinem Leben.» Wie erlebst du das im Alltag, dass du alles hast, was du brauchst, und dass du mit Gott zusammen gestärkt aus schwierigen Situationen herausgehst?

 

Nadine: Ich bin von meiner Art her eher introvertiert. Im Alltag bin ich oft in Situationen, in denen ich herausgefordert bin und ich gar nicht das geben kann, was ich eigentlich möchte und komme dann manchmal auch an meine Grenzen. Mir wurde durch einen Input von Tabea Friedli bewusst, dass ich einfach Lücken habe und dass das kein Problem ist. Ich sage mir dann jeweils, dass ich nicht alles können muss und bitte dann Jesus, in meine Lücken zu stehen und gross zu werden. Das entlastet mich ungemein. Ich muss nicht alles können und schaffen.

Ruth: Wir sind ja eigentlich reich beschenkt und ausgestattet mit so vielen Gaben und Talenten, und trotzdem gibt es ja immer wieder Dinge, die wir nicht haben oder nicht können, und dann schauen wir auf das, was unsere Mitmenschen haben und sind unzufrieden, statt dass wir auf das schauen, was Gott uns gegeben hat. Mein Mann und ich zum Beispiel wünschen und ja noch ein zweites Kind, was aber bisher noch nicht geklappt hat. Manchmal kommt es mir als riesige Lücke vor. Doch dann wiederum schaffe ich es, auf das zu schauen, was ich habe, und bin dankbar. Wir haben einen gesunden Jungen, ich habe einen Mann, ich habe einen befriedigenden Job, darauf versuche ich dann den Fokus zu richten. Gerade letzte Woche hatte ich deswegen wieder die Krise und betete zu Gott, er möge mir eine Ermutigung schenken. Auf einmal hatte ich den Eindruck, mich bei Nadine zu melden. Dann hast du, Nadine, mir so viel erzählt, wie das bei dir war mit all den Fehlgeburten und dem Warten auf ein Kind, und das hat mich so berührt und mir geholfen. Oder auch letztens beim Gespräch mit dir, Michaela. Du hast mir einen Bibelvers in Erinnerung gerufen, der mein Jahresvers ist und der mich mit meinem unerfüllten Wunsche tröstet und mich begleitet. So erlebe ich immer wieder Gottes Nähe inmitten meiner Lücken, sei es durch andere Menschen, durch die Bibel oder im Gebet.

Obschon wir ja eigentlich reich beschenkt und ausgestattet sind mit so vielen Gaben, kommt es manchmal vor, dass wir uns vergleichen und unzufrieden sind, statt dass wir auf das schauen, was Gott uns gegeben hat.

Ruth

Michaela: Beim Wort Lücken denke ich eher an Folgendes: Als ich jung war, dachte ich mir: «Wenn ich dann mal Mami bin, werde ich alles können und all die Fähigkeiten haben, die doch ein Mami haben sollte.» Als Mami merke ich nun, dass ich bei weitem nicht alles habe. Mir fehlen so viele Dinge, ich kann zum Beispiel immer noch nicht kochen, auch mit drei Kindern nicht. Auch sonst gibt es so vieles, das ich doch können sollte, und ich kann es einfach nicht. Da sage ich mir einfach immer wieder, dass ich trotzdem ein gutes Mami für meine Kinder bin, ob ich nun einen Braten zubereiten kann oder nicht. Meine Kinder zeigen mir immer wieder, dass meine Fähigkeiten reichen. Ein Beispiel: Vor kurzem fragte ich meinen Sohn, was wir wohl zu Abend essen wollen. Er sagte: «Mami, wir machen doch ein Birchermüesli, das ist so schön mit dir!» Ich finde, ein Birchermüesli liegt durchaus im Bereich des Möglichen für meine Kochkünste, und mein Sohn meinte, dass wir das ruhig dreimal in der Woche essen könnten. Das hat mir wieder mal gezeigt, dass ich gar nicht alles können muss und dass ich reiche mit dem, was ich bin. Die Lücken sind eher mein Problem, ich habe dann das Gefühl, dass ich zu wenig bin und meinen Kindern nicht das mitgeben kann, was sie haben sollten. Aber eigentlich glaube ich, dass es für die Kinder und vor allem auch für Gott egal ist.

Fabienne: Ich habe mir auch oft einen Druck gemacht, wenn ich andere Mütter gesehen habe. Ich begann, mich zu vergleichen und dachte, dass sie das so gut können und bei mir alles so unperfekt ist. Ich begann dann, ein Ja zu suchen zu meiner Unperfektheit. Ich muss ja gar nicht perfekt sein, und Gott ergänzt mich so, dass es dann einfach gut ist und dass es reicht. Ein Ja zu finden zu meiner Unperfektheit und gleichzeitig Gottes Perfektion anzuerkennen war für mich so wichtig, damit ich sagen kann: es ist alles gut, mehr muss ich nicht.

Wie kannst du dich auf die Zusagen Gottes fokussieren, statt dich zu stressen, wenn etwas gerade nicht nach Plan verläuft?

 

Fabienne: Mir hilft es, wenn ich in der Bibel lese (obschon das ja meistens auch nicht genau so klappt, wie ich mir das vorstellen würde). An verschiedenen Orten in unserer Wohnung habe ich Worte aus der Bibel aufgeschrieben, die mir wichtig sind, die mir guttun und an die ich mich erinnern möchte. So habe ich die Versprechen Gottes immer wieder vor Augen, ob ich sie nun laut ausspreche oder einfach für mich lese. Das tut mir dann in turbulenten Momenten richtig gut!

Ruth: Ich selber schaffe es häufig nicht alleine, mich wieder neu zu fokussieren. Häufig hole ich Hilfe bei meinem Mann, der schon von Natur aus sehr positiv ist. Er kann mir dann wieder Gottes Sicht zeigen. Mir hilft es, wenn ich jemanden ins Boot holen kann, es muss auch nicht immer mein Mann sein, auch die Smallgroup oder Freundinnen sind eine wichtige Stütze.

Michaela: Wir haben vor Kurzem ein spannendes Experiment gemacht. Ich habe mit meinem Mann abgemacht, dass wir während des ganzen Monats Februar abwechslungsweise Verheissungen Gottes oder positive Aussagen für uns aufschreiben. An unserem Kühlschrank ist eine Kreidefolie angebracht, dort haben wir jeweils abends eine Aussage aufgeschrieben für den kommenden Tag. Ich habe dieses Experiment sooo toll erlebt. Jeden Morgen freute ich mich, den Schoppen für unsere Jüngste in die Küche machen zu gehen, weil ich wusste, da steht eine Aussage über diesem Tag. Diese Aussage wurde ja am Abend zuvor geschrieben, als ich noch neutral über den Tag dachte und nicht schon die Hälfte schief gelaufen war. Nun, nach diesem Monat, machen wir es einfach sporadisch. Den Kühlschrank öffne ich so oft am Tag, da tut es mir richtig gut, meinen Geist mit positiven Worten zu füllen. Heute steht zum Beispiel: «Ich will mein Leben nicht nur überleben, sondern ganz leben.» Die letzte Nacht war so schlecht, ich bin mit einem riesigen Schlafmanko aufgestanden und habe mir dann das selbst aufgeschrieben, damit ich mich nicht einfach so durch den Tag schleppe.

Den Kühlschrank öffne ich so oft am Tag, da tut es mir richtig gut, meinen Geist mit positiven Worten zu füllen. Heute steht zum Beispiel: «Ich will mein Leben nicht nur überleben, sondern ganz leben.»

Michaela

Nadine: Ich würde gerne sagen, dass ich oft in der Bibel lese, aber im turbulenten Alltag kommt das leider viel zu kurz. Ich stelle mir im Alltag häufig vor, wie gross Gott ist. Meine eigenen Probleme oder der momentane Stress werden dann so klein und so unwichtig. Mich zu erinnern, dass Gott über allem steht und grösser ist, hilft mir, dass ich mich nicht zu wichtig nehme. Das gibt mir eine Gelassenheit im Alltag.

«Ich vergebe und lasse los» Wie lebst du das in deiner Rolle als Mama?

 

Nadine: Ich war früher sehr perfektionistisch mit mir selbst und dachte, ich dürfte keine Fehler machen. Ich weiss aber mittlerweile, dass es wichtig ist, dass ich mir auch selber vergeben darf für meine Fehler, die ich unweigerlich mache. So bin ich gnädiger mir und auch anderen gegenüber. Das bin ich ständig neu am Lernen. Bei meinen Kindern muss ich in dem Sinn loslassen, dass ich manchmal ein Bild habe, wie sie sich verhalten sollten, welches dann nicht der Realität entspricht. Da möchte ich ihnen einfach auch zugestehen, dass auch sie sich selber sein dürfen mit allen Ecken und Kanten.

Ich weiss aber mittlerweile, dass es wichtig ist, dass ich mir auch selber vergeben darf für meine Fehler, die ich unweigerlich mache. So bin ich gnädiger mir und auch anderen gegenüber.

Nadine

Ruth: Für mich ist auch das Thema «mir selber vergeben» zuvorderst. Ich bin eigentlich überhaupt nicht nachtragend, mache mir aber oft Vorwürfe und sehe alle meine Fehler vor mir. Wenn ich mal meinen Sohn anschreie, habe ich ein so schlechtes Gewissen. Unser Sohn hat bis zwei Jahre sehr schlecht geschlafen. Oft wurde ich so wütend in der Nacht und am nächsten Morgen fühlte ich mich dann miserabel. Da musste ich lernen, mir selber zu vergeben. Kinder sind ja so schnell bereit, zu vergeben und loszulassen, von ihnen kann ich so viel lernen.

Fabienne: Mir kommt das Loslassen von Wunschvorstellungen in den Sinn, denen ich oder auch die Kinder entsprechen sollten. Oft habe ich eine Vorstellung davon, wie sich nun unsere Kinder zu verhalten haben. Da hilft es mir, diese perfekte Vorstellung loszulassen und dem Kind zuzugestehen, dass auch es nicht perfekt sein muss und trotzdem ok ist und wunderbar geschaffen ist. Wenn ich mich nicht richtig verhalten habe den Kindern gegenüber, versuche ich den direkten Dialog zu suchen. Ich lege ihnen dar, weshalb ich wütend geworden bin, sage aber auch, dass ich eigentlich mehr Geduld haben sollte und dass ich mir wünsche, mich beim nächsten Mal anders zu verhalten. Ich versuche meinen Kindern ein Vorbild zu sein und ihnen zu zeigen, dass man Fehler einfach zugeben darf und um Verzeihung bitten kann, und dass das zum Menschsein gehört.

Michaela: Bevor ich Kinder hatte, konnte ich wohl zu meinen Fehlern stehen, konnte mir aber selbst nicht vergeben. Seit ich Mami bin und meine Kinder grösser sind und ich jeden Tag versage merke ich, dass es gar nicht mehr möglich ist, mir selber nicht zu vergeben. Dieses Thema hat eine viel grössere Dimension bekommen seit ich Mami bin, ich muss mir vergeben, sonst kann ich die Last nicht tragen.

«Du bist nicht perfekt, aber du kannst mit dem, was Gott dir anvertraut hat, das Beste geben.» Was ist dein Bestes als Mami?

 

Fabienne: Vom Typ her bin ich eher ruhig, nicht schnell gestresst, es wirft mich nicht so schnell etwas aus der Bahn, das kann ich im Alltag gut einbringen. Ich bin gerne kreativ und kann mit alltäglichen Dingen etwas Spannendes mit den Kindern spielen.

Michaela: Ich kann unseren Kindern Dinge gut verkaufen und sie für Dinge motivieren und begeistern. Kürzlich hatte ich null Energie zum Kochen und fühlte mich körperlich sehr erschöpft. Im Kühlschrank fand ich ein paar trockene Teigwaren, zusammen machten wir dann so kleine Muffins mit Teigwaren, Karotten und Käse in kleinen Muffinförmchen. Meine Kinder fanden dieses Essen grandios. Janna, unsere Tochter, wollte einen Frauenausflug machen mit mir. Zuerst dachte ich, wir könnten Zug fahren oder nach Bern gehen oder sonst etwas Spektakuläres. Am Schluss durfte sie in ihren Velositz auf meinem Velo steigen und mit mir ins Frauen-Migros fahren, um dort ein Rivella zu kaufen. Mein Mann staunte, dass sie so begeistert von diesem einfachen Ausflug war. Ich kann meinen Kindern einfache Dinge gut verkaufen. Ich habe oft wenig Energie, weil ich seit Jahren krank bin. Da versuche ich die wenige Energie, die ich habe, in meine Kinder zu investieren, statt alles blitzblank sauber zu halten oder aufwändig zu kochen. Und ich bin unkompliziert.

Nadine: Meine Gabe ist Empathie. Ich kann mich gut in meine Kinder hineinversetzen. Dadurch kann ich vieles entschärfen. Wir haben auch viele Strukturen, das ist eine Gabe von mir, die uns im Alltag hilft. Meine Tochter fühlt sich eher in kleineren Gruppen wohl, da sie scheu und sensibel ist. Ich kann dort gut abschätzen, wie viel ich ihr zutrauen kann, wo dass ich Reize wegnehmen muss oder wie viele Kontakte ihr gut tun, damit sie dann auch wieder ruhige Zeiten hat, in denen sie auftanken kann. Auch Kreativität ist eine Stärke. Meinen Sohn versuche ich in kleinste Alltagssachen einzubeziehen, damit er auch bereits auf Augenhöhe ist und sich einbringen kann. Und ich bin sehr geduldig. 

Ruth: Ich bin eher unkompliziert und spontan. Ich überlege nicht zu viel und mache dann einfach. Ich mache dadurch Dinge, die man eigentlich nicht so machen würde, die dann aber super werden. Diesen Winter hatte ich beispielsweise die Idee, mit unserem Sohn aufs Faulhorn zu gehen und dann runterzuschlitteln. Ich habe mir aber nicht überlegt, dass man ja 2.5 Stunden den Berg rauf marschieren muss und dass ein dreijähriges Kind vielleicht nicht einfach die gesamte Dauer im Schlitten sitzen will. Beim Aufstieg dachte ich manchmal «wie bescheuert ist das denn!», ich musste ihn sogar auf die Schultern nehmen und tragen, weil er immer aus dem Schlitten geklettert ist. Als wir aber dann die Abfahrt vor uns hatten, wir eine Stunde schlitteln konnten und ich sah, wie sehr mein Sohn es genoss, hatte sich die ganze Mühe gelohnt. Ich liebe die Natur und gehe wirklich viel mit unserem Sohn nach draussen. Ausserdem bin ich sorglos, schwerelos und kann ideenreich mit unserem Sohn durch das Leben gehen.

Habt ihr noch ein Schlusswort an die Mütter?

 

Nadine: Liebe Mütter, seid nicht zu streng mit euch. Gott ist die Exzellenz, nicht wir.

Ruth: Wir müssen uns nicht miteinander vergleichen, jede Familie ist individuell und jede Mutter ist einzigartig, da ist Vergleichen kontraproduktiv. Stattdessen können wir uns alle auf unsere Familie konzentrieren und schauen, was für uns das Beste ist.

Fabienne: Wir dürfen die beste Version von uns selber sein. Bevor wir impulsiv reagieren, dürfen wir uns fragen, wie wir uns verhalten möchten. Klar ist das nicht immer einfach, aber es beginnt mit unserer Entscheidung. Manchmal höre ich Mütter, die finden, dass ich so krasses leiste mit unseren vier Kindern. Da finde ich immer, dass das überhaupt nicht so ist und dass manchmal ein Kind genauso anstrengend sein kann wie vier. Frauen setzen sich dann so unter Druck, dabei hatte ich ja auch nicht auf einen Schlag vier Kinder, sondern habe mit jedem Kind wieder etwas dazugelernt.

Michaela: Es ist ein riesiges Privileg, das Beste zu geben für die Familie. Manchmal kommt so der Vorwurf: «was, du bist fast nur zu Hause?» Ich finde aber, es ist eine grosse Ehre, mein Bestes für die Familie zu geben.

Diese Frauen waren am Gespräch dabei

Ruth: Mutter von einem Sohn (Lenn, 3 Jahre)

Michaela: Mutter von drei Kindern (Elia, fast 6, Janna, fast 4, Simeo, 1 Jahr)

Fabienne: Mutter von vier Kindern (Emely, 6,5 Jahre, Noelie, fast 5 Jahre, Flynn, 3 Jahre, Lenny, 1 Jahr)

Nadine: Mutter von zwei Kindern (Jael Joana, 5 Jahre, Noé Milo, 6 Monate)